25.06.2011

Jung und Alt ... und so weiter

Herr Peyer, Lehrer 5. Klasse Stadel mit seinen Schülerinnen und Schülern
Zuvorkommender Service

Sie wollten bei «X hoch Herz» teilnehmen und den Wettbewerb der guten Tat gewinnen. X hoch Herz ist eine Migros Kulturprozent Aktion, welche zu sozialem Engagement aufruft. Es kam nicht dazu, weil sie den Anmeldetermin verpassten. Das erzählten mir die Schüler der 5. Klasse Stadel von Herrn Peyer. Weil sie an Weihnachten schon bei uns waren und mit verschiedenen Bewohnern Kontakte geknüpft hatten, schlugen sie ihrem Lehrer einen weiteren Besuch im Wohn- und Pflegeheim vor. Und sie haben gewonnen, zwar nicht einen Wettbewerb aber einen weiteren Einblick in eine ganz andere Welt.
Ich habe verschiedene Anwesende befragt zu ihrer Motivation für den Besuch und wie sie diesen erlebt haben:
Michel:
Wir machen Musik und Theater in der Schule und wir wollten das mit dem guten Zweck umsetzen. Es macht uns Freude, wenn wir das Gelernte auch vorführen können.
Cyrill:
Mich interessiert, wie es früher in der Schule war und wie die Leute heute im Heim leben.
Lukas:
Ich möchte, dass sich die alten Menschen wohl fühlen und wieder einmal Junge treffen können. Mich interessieren Lebensgeschichten.
Belana:
Wir waren schon mal da und es war sehr lustig und interessant, was
die alten Menschen erlebt haben. Es gibt Senioren, die für mich einfach lustig sind in der Art wie sie sind. Das ist auch faszinierend.
G. Schibler:
Die Jungend ist so schön. Ich geniesse den Besuch der Kinder. Ich möchte auch nochmals so jung sein.
M. Wiederkehr:
Das Leben und die Schule heute ist schon etwas anders als meine Vergangenheit. Die Kinder waren interessiert an dem, was ich früher erlebt habe und wie ich aufgewachsen bin.
Argjent:
Ich möchte, dass sich die alten Menschen freuen. Mich interessiert, wie die Leute hier im Heim leben.
Joline:
Als wir bei X hoch Herz nicht mitmachen konnten, hatten wir die Idee zum Besuch im Pflegeheim und dass wir den Bewohnern Kuchen mitbringen könnten. Wir hatten beim Weihnachtssingen schon Kontakte geknüpft und wollten die Leute gerne wieder besuchen.
R. Fieramonte:
Kinder erfreuen mich, ich war früher auch in der Schulpflege. Wir haben über Sport gesprochen. Sie waren ja schon einmal da und haben gewusst, dass mich Sport interessiert. Ich habe sie eingeladen, bald wieder für einen Besuch zu kommen.
Herr Peyer wollte seiner Klasse «gelebte Geschichte» durch die Erzählungen von früher bieten, Begegnungen zwischen den Generationen ermöglichen, um Brücken zu bauen und Hemmungen abzubauen. Das ist ihm auf jeden Fall gelungen und er hat gemeinsam mit seinen Schülerinnen und Schülern viel Freude und Abwechslung in den Alltag der Senioren gebracht.

Bernadette Boppart
Leitung Aktivierung

 

 

05.05.2011

Besuch im Altersheim

Hugo Alberecht mit Sarina Engelhard
Frau und Herr Fieramonte, Sarina Engelhard und Milana

Anfangs 6. Klasse machten wir an einem Wettbewerb mit «X-hoch-Herz» hiess dieser Wettbewerb. In diesem Wettbewerb ging es dasrum etwas Gutes zu tun. Wir hatten die Idee ins Altersheim zu gehen und dort Lieder zu singen und mit den Bewohnerinnnen und Bewohnern des Wohn- und Pflegeheims zur Heimat über ihre Schulzeit zu sprechen. An diesem Besuchsnachmittag im Altersheim fiel uns schon beim Kommen ein Mann auf, er hiess Hugo. Er empfing uns sehr freundlich und redete sehr offfen über sich. Ich glaube, er freute sich am meisten auf unsere Gesangsaufführung. Für mich war dieser Nachmittag ein spannendes und zugleich auch schönes Erlebnis. Es gefiel mir, weil die einen Bewohner spannende Erlebnisse aus ihrer Kindheit erzählten. Nch diesem Nachmittag ging ich eine Woche später wieder ins Altersheim um Hugo zu besuchen. Dies wiederholte sich mehrmals. Auch an seinem Geburtstag überraschte ich ihn mit einer Tafel Schokolade. Er freut sich immer noch heute, wenn ich ihn besuche. Bei meinen Besuchen bei Hugo freut es mich vor allem zu hören wie es ihm geht in seinem Zuhause und was sie gerade für Aktivitäten machen. Lustig finde ich dann auch, dass er mir jedes Mal erzählt was er gerade zu Mittag gegessen hat. Mich motivieren die Besuche im Altersheim, weil die Begegnungen mit Hugo immer mit viel Freude verbunden sind und immer wieder eine spannende Gechichte von Hugo auf mich wartet.

Sarina Engelhard

Schülerin

 

Nachtrag zu Sarinas Besuch im Altersheim …

Mittlerweile musste Herr Albrecht seine Monopolstellung abgeben denn Sarina hat ihren Besucherkreis bereits erweitert. Sie holt regelmässig die Hündin Milana (genannt Dschäddere) von Familie Fieramonte zum Spaziergang ab. Offensichtlich fühlt sich Sarina bei uns wohl und wir freuen uns alle, wenn sie kommt. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass ein junger Mensch sich für fremde ältere Menschen interessiert.

Liebe Sarina wir hoffen natürlich, dass Du noch lange Spass hast an den Besuchen im «Altersheim» und danken Dir auf diesem Wege für Dein freiwilliges Engagement unseren Bewohnerinnen und Bewohnern gegenüber.

Esther Meier

Heimleiterin

 

11.10.2010

Herbstmärt im Wohn- und Pflegeheim Zur Heimat

Mystische Nebelschwaden zogen durchs Tal als wir und die ankommenden Marktfahrer die Stände einrichteten. Rechtzeitig zum Start unseres ersten Herbstfestes um 11.00 Uhr brannte die Sonne die Feuchtigkeit weg. Das perfekte Herbstwetter lockte unsere Bewohner und viele Besucher aus der Region ins gemütliche Markttreiben. Der Militärküchenwagen wurde bestaunt und räucherte abwechslungsweise alle einmal ein. Die Kinder erfreuten sich beim Ponyreiten und einige Bewohner genossen die Fahrt mit dem EKZ-Spezialvelo. Die urchigen Tösstaler bereicherten den Markt musikalisch. Dank einem vielfältigen Angebot an 13 Marktständen fanden alle etwas für ihren Geschmack. Nach 16.00 Uhr fuhren die Marktfahrer zufrieden heim. Einige Bewohner blieben sogar beim Aufräumen noch dabei. Alle freuten sich über einen gelungenen und schönen Herbstmärt-Tag.

24.06.2010

Ein Umzug der ganz speziellen Art im Wohn- und Pflegeheim Zur Heimat

Unser Heimbewohner, Hr. Fieramonte, ist ein eingefleischter Fussballfan und hat sich seit frühester Jugend auch für ihn eingesetzt. Er war über 20 Jahre Schiedsrichter. Kein Wunder, dass die Fussball WM ein grosses High light ist für ihn und dieses gebührend gefeiert werden muss. Er hat von sich aus einen Fan-Umzug für die Schweizer Fussballmannschaft organisiert. Einige Begeisterte marschierten mit, unter Anderem natürlich seine treuste Begleiterin, Hündin Milana.

Hoffen wir doch fest, dass die Schweiz speziell Hr. Fieramonte, noch gute Spiele liefert.

 

17.05.2010

Muttertagsbrunch im Wohn- und Pflegeheim Zur Heimat Stadel

Entgegen der Wetterprognosen, die eher schlechtes Wetter für den Muttertag voraussagten, schien die Sonne von Morgens bis in den späteren Nachmittag um die Wette. Unser Muttertagsbrunch war ein voller Erfolg!

Schönes Wetter, ein vielseitiges, feines Brunchbuffet und viele gutgelaunte und fröhliche Gäste sowie die «Strizzifäger» aus Dielsdorf trugen zur tollen Stimmung bei.

Wir freuen uns jetzt schon auf  den nächsten Muttertag!

 

 

 

 

 

 

 

12.04.2010

Brandalarm im Wohn- und Pflegeheim zur Heimat

Brandbekämpfung mit der Eimerspritze
wirksamer Einsatz mit der Löschdecke

Solch ein Titel in breiten Lettern als Überschrift in der Zeitung mit den vier grossen Buchstaben würde gleich alle Blicke auf sich ziehen.

Damit wir nicht in diese Gefahr kommen, haben alle Mitarbeiter am 13. März 2010 an einer obligatorischen Brandschutzübung teilgenommen. Dieser Termin war lange im Voraus geplant und von unserem Hauswart (Brandschutzbeauftragten) in Zusammenarbeit mit der Heimleitung bestens vorbereitet.

Zunächst begrüssten uns Frau Meier und Herr Lötscher mit Gipfeli und Kaffee um uns auf die «(Mit-) Arbeit» einzustimmen.

Gearbeitet wurde in zwei Gruppen - eine am Vormittag, eine am Nachmittag. Von der örtlichen Feuerwehr Stadel Glattfelden Weiach und vom Samariterverein Zweckverband Zürcher Unterland hatten sich die Herren Werner Balmer, Marcel und Emanuel Graf, Martin Albrecht und Hansruedi Maag bei uns eingefunden und zur aktiven Übung verschiedene Stationen ums Haus und im Haus aufgebaut.

Wie sah so ein Ablauf aus? Der erste Posten führte anschaulich und mit Übungsgeräten in Erster Hilfe-Massnahmen bei Brandverletzungen, Übungen mit dem Defibrilator und Mund zu Nase-Beatmung ein. Nach diesem körperlichen Einsatz wurde erst einmal ein wenig Theorie vermittelt.

Ein anschaulicher Filmbeitrag liess uns staunen, wie schell sich ein Brand unter Umständen ausbreitet. Hiernach war die Aufmerksamkeit für die Verhaltensregeln im Brandfall und für die Bedeutung der Gefahrenzeichen geweckt.

Zum Ausruhen war keine Zeit. Jetzt ging es an die frische Luft (die an diesem Morgen noch besonders feucht und kalt war). An drei verschiedenen Orten im Freien konnten wir praktizieren, wie mit Feuerlöschern, Eimerspritzen und Brandschutzdecken ein Feuer eingedämmt werden kann.

An dieser Stelle möchten wir den Herren der Feuerwehr und des Samaritervereins herzlich für ihren Einsatz danken. Sie haben uns sehr kurzweilig und eindrücklich für die Gefahren sensibilisiert und wir konnten wieder einmal unsere Kenntnisse auffrischen.

Vielen Dank auch an unsere Küche, die uns zum Abschluss mit heisser Gerstensuppe und Sandwiches verwöhnte.