Pandemie – Panik oder Realität 30.07.2009

In Rundfunk uns Presse wird derzeit permanent über die bevorstehende Grippewelle und ihre Auswirkungen auf das öffentliche Leben berichtet. Wir beobachten seit dem Ausbruch der aktuellen Grippewelle im April 2009 in Mexiko die Situation ständig und der derzeitige Verlauf zeigt eine klare Steigerung der Grippefälle, auch in der Schweiz, auf. Für uns ist somit eine bevorstehende massive Grippewelle eine klare Realität auf die wir vorbereitet sein müssen um Panik zu vermeiden.

In den SENIOcare® Wohn- und Pflegeheimen haben wir bereits letztes Jahr die kompletten Kader im Detail geschult und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden mittels Informationsblättern über das Vorgehen informiert.

Jedes einzelne SENIOcare® Wohn- und Pflegeheim hat ein Pandemielager in welchem sich die Schutzausrüstungen befinden. Somit sind wir in der Lage, die Materialien wie Mundschutz, Desinfektionslösungen oder Schutzanzüge auch bei Lieferengpässen von Grossverteilern über längere Zeit aufrecht zu halten. Die Entscheidung, welche Massnahmen und entsprechende Materialien wann zum Zuge kommen, wird durch einen zentralen Krisenstab bestimmt, welcher derzeit in ständigem Kontakt steht. Vor Ort werden dann lokale Krisenstäbe welche aus der jeweiligen Heimleitung und Kadermitarbeitern besteht, die Kommunikation zu Mitarbeitern, Bewohnern, Angehörigen und öffentlichen Einrichtungen sicherstellen.

Für Fragen stehen die Heimleitungen unserer Wohn- und Pflegeheimen bereits heute zur Verfügung.

Individuelle Hygienemassnahmen 24.07.2009

Die Zahl der an Grippe erkrankten Personen nimmt täglich zu und wird sich in den nächsten Tagen und Wochen weiter vervielfachen. Dadurch steigt das Risiko, dass auch Sie an der Grippe erkranken. Hygienemassnahmen helfen dieses Risiko zu verringern.

Die Hauptübertragungswege der Grippeviren sind:

  • Über die Luft, das heisst das Virus wird durch Husten, Niesen oder Spucken in der Luft verteilt, indem ansteckende Tröpfchen ausgestossen werden.
  • Durch näheren Kontakt mit einem Menschen, der ein Atemwegsvirus hat (durch Küssen oder Händeschütteln).
  • Über die Hände, an denen sich ansteckende Tröpfchen von Speichel oder Nasen- und Mundflüssigkeit befinden.
  • Über den Kontakt mit Gegenständen, mit denen Kranke in Berührung gekommen sind.
  • Im Pandemiefall müssen die individuellen Hygienemassnahmen unbedingt befolgt werden, um das Ansteckungsrisiko zu verringern.

Die wichtigsten Hygienemassnahmen sind daher:

  • Schnäuzen und niesen Sie ausschliesslich in ein Papiertaschentuch, welches Sie dann sofort entsorgen. Danach sofort die Hände waschen.
  • Achten Sie auf die richtige Methode die Hände zu waschen. Seife allein genügt nämlich nicht, um die Keime unschädlich zu machen. Erst die Kombination von Einseifen, Reiben, Abspülen und Trocknen schafft das.
  • Halten Sie einen Meter Abstand zu ihrem Gesprächspartner.
  • Vermeiden sie das Händeschütteln.

Grippe Information

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 11.06.2009 die pandemische Phase für die so genannte Grippe A(H1N1) von der Stufe 5 auf die Stufe 6 angehoben.

Die Phase 6 bedeutet, dass es in mindestens einer zweiten WHO-Region zu einer anhaltenden Mensch-zu-Mensch Übertragung gekommen ist. Wir orientieren uns an den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Das BAG verfolgt aufmerksam die weltweite Entwicklung der Pandemie und überprüft laufend die geltenden Empfehlungen und Massnahmen, die wenn nötig angepasst werden.

Das Ausrufen der Phase 6 hat derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Schweiz. Somit sind keine zusätzlichen Massnahmen erforderlich.